Caleya – Konvolut

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Caleya haben wieder ein neues Album aufgenommen und präsentieren sich auf Konvolut (zu deutsch etwas Einband oder Schriftstück) als eine Art Sinnbild aus brachialem Soundgewand und zerbrechlichem Lyrischen Gefühlen.  Ausbrechender Sound der die Schreie von Tobi unterstützt ihnen aber auch Raum lässt wenn er etwas leisere Töne anschlägt.  Caleya klingen nie überproduzier oder ähnliches sondern immer so rau wie es passt und lassen in ihren Texten wieder viel Raum für Interpretationen.

Die Texte sind mittlerweile komplett auf deutsch während beispielsweise auf „These waves will carry us home“ englische Lyrics zu finden waren. Woher diese Umschwung kommt kann man nur vermuten aber schließlich haben Caleya in den letzten Jahren eine ausgedehnte Tour und eine Split mit The Hirsch Effekt gemacht.

Die insgesamt 6 Songs umfassen etwas mehr als 35 Minuten was bei so einem Schwergewicht an Platte doch relativ kurz wirkt aber wenn man die Platte zuende gehört hat will man die Platte sofort wieder von vorne hören denn man will die gleichen Fragen die Caleya in ihren Texten stellen nochmal hören und sich selber damit beschäftigen.

Die Platte erscheint als 180 Gramm Vinyl bei Zeitstrafe mit CD und Downloadcode.

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Nullsignal

Ich komme gerade vom Lübecker Weihnachtsmarkt zurück, auf dem ich mich heute mit meiner Mutter getroffen habe.

Viele Mensche, Gerüche, Geräusche usw. Lichter und Musik. Doch kann ich mich nicht dem hingeben da soviele Menschen soviel Scheisse fabrizieren das ich die Nähe sovieler Menschen nicht wirklich ertragen kann.

Menschen machen mir Angst

Sie sind laut

Sie schauen und bewerten

Ich will das nicht.

Trotzdem war es schön mit meiner Mutter Zeit zu verbringen und es war zum Glück auch nicht sehr lange.

Danach waren wir noch indisch Essen ( <3 ) und im Besitz einer neuen Hose bin ich auch (ich hasse es Klamotten zu kaufen vorallem Übergrößen sind immer schwer zu kriegen.)

„Sie sehen mich durch einen Schleier der Idiotie.
Können mich nicht sehen, mein Herz ist viel zu dunkel.
Ich reite auf Schatten
von Visionen wild gehetzt.
Hab‘ darum gekämpft,
geblutet und gebüßt.“

Ich will kein Mann sein, ich will ein Mensch sein!